Bei der Bewertung von DC-Ladegeräten für Elektrofahrzeuge durch gewerbliche Käufer wird das Kühlkonzept oft nur als technisches Detail betrachtet. Tatsächlich beeinflusst es jedoch weit mehr als nur die interne Temperaturregelung. Es kann die Ladestabilität, die Kabelführung, die Benutzerfreundlichkeit, den Wartungsaufwand, die Standorteignung und die langfristige Betriebsleistung beeinflussen.
Deshalb lautet die eigentliche Frage nicht, ob flüssigkeits- oder luftgekühltes Laden generell besser ist. Die eigentliche Frage ist, welche Variante für den jeweiligen Anwendungsfall sinnvoller ist.
Für manche gewerbliche Standorte sind luftgekühlte Gleichstromladegeräte die praktischste und kostengünstigste Lösung. Für andere, insbesondere Projekte mit hohem Leistungsbedarf oder starker Auslastung, bietet die Flüssigkeitskühlung deutliche betriebliche Vorteile. Die optimale Lösung hängt vom Leistungsbedarf, Fahrzeugtyp, Verkehrsaufkommen, Klima und den Geschäftszielen ab.
Worin besteht der Unterschied zwischen flüssigkeitsgekühlten und luftgekühlten Gleichstrom-Ladegeräten für Elektrofahrzeuge?
Grundsätzlich sind beide Ladegerätetypen darauf ausgelegt, Gleichstrom sicher und zuverlässig zu liefern. Der Hauptunterschied liegt in der Wärmeableitung des Systems.
Was ist ein luftgekühltes Gleichstromladegerät?
Ein luftgekühltes Gleichstromladegerät nutzt Luftstrom und Wärmeableitung zur Kontrolle der Innentemperaturen. Dies ist der gängigere Ansatz in vielen gängigen kommerziellen Ladeprojekten.
Luftgekühlte Systeme eignen sich oft gut für Ladeszenarien mit mittlerer Leistung, bei denen die Auslastung konstant, aber nicht extrem hoch ist. Sie werden häufig in öffentlichen Ladestationen, an Arbeitsplätzen, im Einzelhandel und anderen kommerziellen Projekten eingesetzt, bei denen die Ladegeschwindigkeit wichtig ist, eine extrem hohe Leistung jedoch nicht zwingend erforderlich ist.
Was ist ein flüssigkeitsgekühltes Gleichstromladegerät?
Ein flüssigkeitsgekühltes Gleichstromladegerät nutzt die Kühlmittelzirkulation, um die Wärmeabfuhr, insbesondere bei hoher Leistung und hohem Strom, zu verbessern. Flüssigkeitskühlung kommt meist bei Hochleistungsladevorgängen zum Einsatz, bei denen die Wärmeentwicklung eine deutlich größere Rolle spielt.
Aus diesem Grund sind flüssigkeitsgekühlte Ladegeräte häufiger anzutreffen bei ultraschnellen Ladevorgängen, Anwendungen für schwere Lasten, LKW-Ladegeräten, Häfen, Logistikzentren und anderen Umgebungen mit hohem Durchsatz.
Warum das Kühldesign bei der kommerziellen Gleichstromladung wichtig ist
Die Auslegung des Kühlsystems ist nicht nur eine technische Entscheidung. Sie beeinflusst die kommerzielle Leistung direkt.
Es gibt vier Gründe, warum es so wichtig ist.
Erstens beeinträchtigt es die Ladestabilität. Unter anspruchsvollen Bedingungen kann ein unzureichendes Wärmemanagement das Risiko der thermischen Leistungsreduzierung erhöhen und die gleichbleibende Leistungsfähigkeit bei hohen Leistungen verringern.
Zweitens wirkt es sich auf die Kabelhandhabung und die Benutzerfreundlichkeit aus. Bei höheren Leistungsstufen gewinnen Kabelgröße, Gewicht und Flexibilität deutlich an Bedeutung, insbesondere in öffentlichen Ladeszenarien oder bei starker Beanspruchung.
Drittens beeinträchtigt es die Langzeitstabilität. Hitze ist einer der größten Belastungsfaktoren für Ladegeräte im Laufe der Zeit, insbesondere in Umgebungen mit hohen Temperaturen und starker Beanspruchung.
Viertens beeinflusst es die Gesamteignung des Projekts. Die beste Kühlmethode hängt vom tatsächlichen Betriebsmuster des Standorts ab, nicht nur davon, was in einer Broschüre fortschrittlicher erscheint.
Flüssigkeitsgekühlte vs. luftgekühlte Gleichstromladegeräte: Wichtigste Unterschiede
| Faktor | Luftgekühltes Gleichstromladegerät | Flüssigkeitsgekühltes Gleichstromladegerät |
|---|---|---|
| Typischer Anwendungsfall | Gängige kommerzielle Gebühren | Hochleistungs- und Hochdurchsatzladung |
| Gemeinsame Leistungspositionierung | Mittlere bis hohe Leistung | Hohe bis ultrahohe Leistung |
| Kabelhandhabung | Bei höherem Strom voluminöser | Leichteres Kabelgefühl und einfachere Handhabung bei hohen Stromstärken |
| Thermische Stabilität | Geeignet für viele Standardanwendungen | Besser geeignet für anspruchsvolle Bedingungen mit hoher Belastung. |
| Wartungskomplexität | Im Allgemeinen einfacher | In der Regel spezialisierter |
| Anfangskosten | Normalerweise niedriger | Normalerweise höher |
| Leistungsdichte / Platzbedarf | Mittlere Leistungsdichte, größerer Platzbedarf bei höherer Leistung | Höhere Leistungsdichte, potenziell kleinerer Platzbedarf bei vergleichbar hohen Leistungspegeln |
| Optimale Passform | Einzelhandel, Arbeitsplatz, moderates öffentliches Laden | Autobahnknotenpunkte, Lkw-Ladestationen, Flottendepots, Häfen |
| Logik des langfristigen Wertes | Kostengünstig bei mäßiger Nutzung | In Szenarien mit hoher Nachfrage eher gerechtfertigt |

Dieser Vergleich bedeutet nicht, dass eines der beiden Systeme immer besser ist als das andere. Er bedeutet vielmehr, dass jedes System unter unterschiedlichen Betriebsbedingungen bessere Eigenschaften aufweist.
Warum die Kabelhandhabung wichtiger ist, als viele Käufer erwarten
Die Benutzerfreundlichkeit des Kabels wird oft unterschätzt, wenn Käufer flüssigkeitsgekühlte und luftgekühlte Ladegeräte vergleichen.
Bei Hochstrom-Ladevorgängen kann die Flüssigkeitskühlung von Kabeln deren Flexibilität und Handhabung im Vergleich zu herkömmlichen, nicht flüssigkeitsgekühlten Hochleistungskabeln deutlich verbessern. Dies ist insbesondere beim öffentlichen Schnellladen, beim Laden von Lkw und in anderen Umgebungen mit hoher Auslastung von Vorteil.
In der Praxis geht es hier nicht nur um Komfort. Eine einfachere Kabelhandhabung kann die Benutzerfreundlichkeit verbessern, den Aufwand für den Bediener reduzieren und das Laden mit hoher Leistung im Alltag praktischer gestalten.
Wann luftgekühlte Gleichstromladegeräte die bessere Wahl sind
Luftgekühlte Gleichstromladegeräte sind oft die bessere Wahl, wenn der Standort keine extreme Leistung oder ultraschnelle Ladezyklen erfordert.
Sie eignen sich besonders für:
- Parkplätze für Einzelhandelsflächen
- Hotels und gemischt genutzte Gewerbeflächen
- Laden am Arbeitsplatz
- öffentliche Ladestationen mit mäßiger Auslastung
- budgetsensible kommerzielle Projekte
- Standorte, an denen die Ladegeschwindigkeit wichtig ist, aber nicht auf dem höchstmöglichen Niveau
In diesen Szenarien bieten luftgekühlte Ladegeräte ein sehr praktisches Gleichgewicht zwischen Ladeleistung, Systemvereinfachung und Projektkosten.
Deshalb sollten viele kommerzielle Projekte nicht davon ausgehen, dass flüssigkeitsgekühlte Ladegeräte automatisch die bessere Option sind. Wenn der Standort die zusätzliche Leistung nicht unbedingt benötigt, kann luftgekühltes Gleichstromladen die sinnvollere Investition sein.

Wann sich die Investition in flüssigkeitsgekühlte Gleichstromladegeräte lohnt
Flüssigkeitsgekühlte Gleichstromladegeräte gewinnen deutlich an Attraktivität, wenn das Projekt in Richtung höherer Leistung oder anspruchsvollerer Betriebsbedingungen geht.
Sie sind insbesondere deshalb eine Überlegung wert für:
- Schnellladestationen an Autobahnen
- Flottendepots
- LKW-Ladestationen
- Logistikeinrichtungen
- Hafenladeprojekte
- ultraschnelle öffentliche Ladeumgebungen
- Standorte mit hohen Temperaturen und hoher Auslastung
In diesen Szenarien muss die Ladeleistung auch bei wiederholter starker Beanspruchung hoch bleiben. Das Wärmemanagement gewinnt an Bedeutung, und die betrieblichen Vorteile der Flüssigkeitskühlung lassen sich leichter begründen.
Der Wert der Flüssigkeitskühlung liegt nicht in ihrem fortschrittlicheren Klang. Ihr Wert besteht vielmehr darin, dass sie anspruchsvolle Ladevorgänge stabiler, benutzerfreundlicher und besser für den Langzeitbetrieb geeignet macht.
Flüssigkeitskühlung vs. Luftkühlung für Lkw-Ladestationen und Flottendepots
Das Laden von Lkw und Flottenfahrzeugen verdient besondere Beachtung, da es das Ladesystem stärker beansprucht als viele herkömmliche Anwendungen für Pkw.

Diese Seiten beinhalten oft:
- größere Batterien
- engere Einsatzpläne
- höherer täglicher Energiedurchsatz
- wiederholte Ladezyklen
- stärkere Nachfrage nach betrieblicher Vorhersagbarkeit
Unter diesen Bedingungen spielen die Verwendbarkeit der Kabel und die thermische Stabilität eine deutlich größere Rolle. Das ist einer der Gründe, warum flüssigkeitsgekühlte Ladesysteme in Fuhrparkdepots und bei Lkw-Ladeprojekten oft intensiver diskutiert werden.
Gleichzeitig benötigt nicht jedes Flottenprojekt automatisch eine Flüssigkeitskühlung. Bei moderatem Leistungsbedarf und vorhersehbarem Ladezyklus kann eine luftgekühlte Lösung nach wie vor die richtige Wahl sein.
Entscheidend ist, dass das Kühlkonzept auf das tatsächliche Ladefenster, das Leistungsziel und das Nutzungsprofil des Standorts abgestimmt wird.
Flüssigkeitskühlung vs. Luftkühlung in Märkten mit heißem Klima
In Märkten mit heißem Klima gewinnt die Kühlungsplanung noch mehr an Bedeutung.
In Regionen mit hohen Temperaturen kann die Diskrepanz zwischen der nominellen und der tatsächlichen Ladeleistung deutlicher werden, wenn die thermischen Bedingungen nicht optimal gesteuert werden. Dies betrifft Teile Südostasiens, des Nahen Ostens, Afrikas sowie abgelegene Industriegebiete mit hoher Wärmebelastung tagsüber.
Das bedeutet nicht, dass flüssigkeitsgekühlte Ladegeräte in Märkten mit heißem Klima immer erforderlich sind. Es bedeutet, dass der Käufer Folgendes viel genauer beachten sollte:
- Umgebungstemperatur
- Auslastungsgrad
- Ladedauer
- thermisches Leistungsrisiko
- Gesamtsystemkoordination
In manchen Fällen ist ein gut konstruiertes, luftgekühltes Ladegerät nach wie vor ausreichend. In anderen Fällen, insbesondere bei hoher Leistung und häufigem Ladevorgang, kann eine Flüssigkeitskühlung die zuverlässigere Option sein.
Die Kühlkonstruktion sollte zusammen mit dem Gehäuseschutz bewertet werden.
In anspruchsvollen Umgebungen wie Küsten-, Staub- oder Hochfeuchtigkeitsstandorten sollte die Kühlungsplanung nicht isoliert betrachtet werden. Sie muss zusammen mit dem Gehäuseschutz, der Abdichtung, dem Luftstrom und der gesamten Systemarchitektur berücksichtigt werden.
Bei einigen leistungsstarken, flüssigkeitsgekühlten Konstruktionen kann eine geschlossenere Bauweise die Belastung durch Umweltschadstoffe verringern. Dies ist besonders vorteilhaft in Küstenregionen mit Salznebel, in Industriegebieten mit Staubbelastung oder in feuchten Umgebungen, in denen langfristige Zuverlässigkeit von großer Bedeutung ist.
Das bedeutet nicht automatisch, dass Flüssigkeitskühlung in jedem Fall überlegen ist. Vielmehr sollte die Eignung für verschiedene Umgebungen auf Systemebene beurteilt werden, nicht allein anhand des Kühllabels.

Reales Projektbeispiel: Hafenausbau in Thailand
Ein reales Projekt in Thailand veranschaulicht, wo flüssigkeitsgekühltes Laden wirtschaftlich sinnvoll wird.
Im Hafen von Laem Chabang in Thailand installierte EVB vier flüssigkeitsgekühlte 360-kW-Doppellader für Elektro-Lkw. Diese Umgebung stellt hohe Anforderungen an Ladeleistung, Kabelverwendbarkeit und langfristige Betriebsstabilität. Das Projekt ist ein praktisches Beispiel dafür, wie flüssigkeitsgekühlte Hochleistungsladung den anspruchsvollen Anforderungen im Nutzfahrzeug- und Schwerlastbereich besser gerecht wird.
Dieser Fall ist von Bedeutung, da er zeigt, dass flüssigkeitsgekühltes Laden nicht nur eine theoretische Verbesserung darstellt. In realen Logistik- und Transportumgebungen kann es direkt einen Betrieb mit höherer Leistung und eine benutzerfreundlichere Handhabung unter anspruchsvollen Einsatzbedingungen unterstützen.
Wie Sie die richtige Wahl anhand der tatsächlichen Bedürfnisse Ihrer Website treffen
Die praktischste Methode, sich zwischen flüssigkeitsgekühlten und luftgekühlten Gleichstromladegeräten zu entscheiden, besteht darin, die richtigen Fragen zu stellen.
1. Welche Ladeleistung benötigen Sie tatsächlich?
Beginnen Sie nicht mit dem höchsten Wert. Beginnen Sie mit dem tatsächlichen Leistungsbedarf, der sich aus dem täglichen Betrieb des Standorts ergibt.
2. Wie viele Fahrzeuge werden pro Tag aufgeladen?
Ein Standort mit geringer Auslastung benötigt nicht die gleiche Lösung wie ein Standort mit hohem Durchsatz.
3. Welche Fahrzeugtypen werden mit einer Gebühr belegt?
Pkw, Lieferwagen, Busse und Lkw stellen sehr unterschiedliche Anforderungen an die Ladung.
4. Befindet sich der Standort in einem heißen Klima oder in einer Umgebung mit hoher Belastung?
Klima und Betriebsintensität sollten die Wahl der Kühlung beeinflussen.
5. Ist ein höherer langfristiger Durchsatz wichtiger als niedrigere Anfangskosten?
Falls ja, sollte die flüssigkeitsgekühlte Ladung stärker in Betracht gezogen werden.
Die beste Entscheidung ergibt sich in der Regel aus der Gesamtbetrachtung des Szenarios, nicht aus einzelnen Produktspezifikationen.
Häufige Fehler, die Käufer beim Vergleich von flüssigkeitsgekühlten und luftgekühlten Ladegeräten begehen
Gewerbliche Käufer begehen immer wieder mehrere Fehler.
Die erste Annahme ist, dass höhere Leistung immer einen besseren ROI bedeutet. In Wirklichkeit kann eine Überdimensionierung einer Anlage die Wirtschaftlichkeit eines Projekts beeinträchtigen.
Der zweite Ansatz vergleicht lediglich den Hardwarepreis. Das Kühlkonzept sollte jedoch im Kontext der gesamten Standortstrategie und nicht allein anhand des Gerätepreises beurteilt werden.
Der dritte Punkt ist die Vernachlässigung der tatsächlichen Nutzung. Wenn der Standort den Leistungsvorteil der Flüssigkeitskühlung nicht benötigt, ist die zusätzliche Investition möglicherweise nicht gerechtfertigt.
Der vierte Punkt betrifft die Vernachlässigung der Kabelnutzbarkeit. Bei manchen Ladeszenarien mit hoher Leistung an öffentlichen Ladestationen oder beim Laden von Lkw ist die Kabelhandhabung kein unerhebliches Problem. Sie beeinträchtigt unmittelbar die Benutzerfreundlichkeit und die praktische Handhabung.
Der fünfte Punkt ist die Vernachlässigung von Klima- und Standortbedingungen. Ein Ladegerät, das in einer Umgebung gut funktioniert, ist in einer anderen möglicherweise nicht die richtige Wahl.
Entscheidungsmatrix: Wann sollte man ernsthaft über eine Flüssigkeitskühlung nachdenken?
Eine einfache Entscheidungslogik kann helfen.
Stellen Sie diese Fragen:
- Ist die Website auf ultraschnelles oder Hochleistungsladen ausgerichtet?
- Wird der Standort regelmäßig mit einer Ladeleistung von über 300 A betrieben?
- Werden auch Lkw oder schwere Nutzfahrzeuge zur Kasse gebeten?
- Befindet sich der Standort in einer Region mit heißem Klima oder hoher Nutzungsintensität?
- Ist die Kabelhandhabung ein wichtiges Anliegen hinsichtlich der Benutzerfreundlichkeit?
Wenn mehrere dieser Fragen mit Ja beantwortet werden können, verdient das flüssigkeitsgekühlte Laden eine stärkere Berücksichtigung.
Andernfalls dürfte das Laden mit luftgekühltem Gleichstrom die praktischere und kostengünstigere Option bleiben.

Wie EVB sowohl luftgekühlte als auch flüssigkeitsgekühlte Gleichstrom-Ladeszenarien unterstützt
EVB unterstützt eine Reihe von kommerziellen Gleichstrom-Ladeszenarien, darunter sowohl Standardanwendungen als auch Anwendungen mit hohem Bedarf.
Dazu gehört:
- Luftgekühlte Gleichstromladung für viele gängige kommerzielle Anwendungen
- Flüssigkeitsgekühltes DC-Laden für Hochleistungs- und Schwerlastanwendungen
- Ladelösungen für Lkw-Flotten und Logistikstandorte
- Ladeprojekte in heißen Klimazonen und Umgebungen mit schwacher Netzinfrastruktur
- integrierte Solar-, Speicher- und Ladearchitekturen, wo erforderlich
Dies ist deshalb wichtig, weil die Auswahl des Ladegeräts von der Website ausgehen sollte und nicht von einer festgelegten Produktpräferenz.
In manchen Projekten ist ein luftgekühltes Ladegerät besser geeignet. In anderen ist eine Flüssigkeitskühlung die bessere Wahl. Es geht nicht darum, für jeden Standort die gleiche Lösung vorzugeben. Vielmehr geht es darum, eine Ladegerätarchitektur zu wählen, die den realen kommerziellen Bedingungen entspricht.
Fazit: Die beste Kühlmethode hängt vom Standort ab, nicht vom Trend.
Es gibt keinen eindeutigen Gewinner zwischen flüssigkeitsgekühlten und luftgekühlten Gleichstrom-Ladegeräten für Elektrofahrzeuge.
Luftgekühlte Ladegeräte sind nicht veraltet, und flüssigkeitsgekühlte Ladegeräte sind nicht für jedes Projekt automatisch erforderlich. Jedes hat seine Berechtigung.
Bei mäßiger Auslastung, normalem Ladebedarf und höherer Kostensensibilität ist das luftgekühlte Gleichstromladen oft die praktikablere Lösung.
Wenn der Standort hohe Leistung, hohen Durchsatz, das Laden von Schwerlastfahrzeugen oder eine stärkere Leistung unter anspruchsvollen Betriebsbedingungen benötigt, ist flüssigkeitsgekühltes Laden möglicherweise die bessere langfristige Investition.
Die beste Wahl hängt vom jeweiligen Standort ab, nicht vom Trend.
Wenn Sie ein DC-Ladeprojekt für ein Flottendepot, eine LKW-Ladestation, einen Autobahnknotenpunkt, einen Hafen oder einen gewerblichen Parkplatz evaluieren, kann EVB Ihnen dabei helfen, eine besser geeignete Ladearchitektur auf Basis Ihrer realen Standortbedingungen zu empfehlen.
Häufig gestellte Fragen
Der Hauptunterschied liegt in der Wärmeabfuhr des Ladegeräts. Ein luftgekühltes Gleichstromladegerät nutzt Luftzirkulation und Wärmeableitung, während ein flüssigkeitsgekühltes Gleichstromladegerät die Wärme bei hohen Ladeleistungen und -strömen durch Kühlmittelzirkulation effektiver abführt.
Nein. Flüssigkeitsgekühlte Ladegeräte sind nicht für jedes Projekt die beste Wahl. Sie eignen sich in der Regel besser für Anwendungen mit hohem Ladebedarf und starker Auslastung, wie z. B. das Laden von Lkw, Flottendepots, Autobahnknotenpunkte und andere anspruchsvolle gewerbliche Einsatzszenarien. Luftgekühlte Ladegeräte sind oft die praktischere und kostengünstigere Option für Standardanwendungen im gewerblichen Bereich.
Ein luftgekühlter Gleichstromlader für Elektrofahrzeuge ist oft die bessere Wahl für Parkplätze im Einzelhandel, Ladestationen an Arbeitsplätzen, Hotels, öffentliche Ladestationen mit moderatem Bedarf und andere Standorte mit gleichmäßiger, aber nicht extremer Auslastung. Er eignet sich auch besser für budgetbewusste Projekte, die kein ultraschnelles Laden erfordern.
Ein flüssigkeitsgekühlter Gleichstromlader für Elektrofahrzeuge ist besonders empfehlenswert, wenn hohe Leistung, hoher Durchsatz, das Laden von Lkw, Flottenfahrzeugen oder mobilen Ladestationen erforderlich sind oder eine stabilere Leistung in heißen Klimazonen und Umgebungen mit hoher Last benötigt wird. Er ist besonders vorteilhaft, wenn Kabelhandling, thermische Stabilität und langfristiger Betrieb unter hoher Belastung von Bedeutung sind.
Bei höheren Stromstärken können Kabelgröße und -gewicht die Benutzerfreundlichkeit und die praktische Handhabung beeinträchtigen. Flüssigkeitsgekühlte Kabel verbessern die Flexibilität und erleichtern das Laden mit hohen Strömen, insbesondere beim Laden von Lkw, auf Autobahnen und in anderen Szenarien mit hoher Auslastung.
In vielen Ladeszenarien für Lkw ist dies der Fall. Lkw-Ladevorgänge umfassen häufig größere Batterien, kürzere Ladefenster, wiederholte Ladezyklen und einen höheren täglichen Durchsatz. Unter diesen Bedingungen bietet die Flüssigkeitskühlung Vorteile hinsichtlich thermischer Stabilität, Kabelverwendbarkeit und allgemeiner Eignung für den Ladevorgang. Allerdings ist eine Flüssigkeitskühlung nicht für jedes Lkw-Ladeprojekt zwingend erforderlich.
Ja. Ein gut konzipiertes luftgekühltes Ladegerät kann auch in Regionen mit heißem Klima geeignet sein, abhängig vom Strombedarf, der Auslastung, der Betriebsdauer und dem gesamten Wärmekonzept des Standorts. Entscheidend ist, die Gegebenheiten vor Ort umfassend zu bewerten, anstatt von einer grundsätzlichen Notwendigkeit der Flüssigkeitskühlung auszugehen.
Nicht immer, aber flüssigkeitsgekühlte Systeme bieten oft eine höhere Leistungsdichte und können bei vergleichbar hohen Leistungsstufen den Platzbedarf reduzieren. Dies ist besonders vorteilhaft an Standorten, an denen Flächeneffizienz wichtig ist, wie beispielsweise Häfen, Logistikparks und Schnellladestationen.
Einer der größten Fehler ist der alleinige Vergleich des Hardwarepreises. Die Kühlkonzeption sollte im Kontext des Gesamtprojekts beurteilt werden, einschließlich Leistungsbedarf, Standortnutzung, Fahrzeugtyp, Klima, Anforderungen an die Kabelführung und langfristige Betriebsanforderungen.
EVB kann anhand der realen Standortbedingungen, wie Ladeleistung, Fahrzeugtyp, Nutzungsintensität, Klima und langfristigen Projektzielen, bei der Auswahl der am besten geeigneten Ladearchitektur helfen. Ziel ist es, die optimale Kühllösung für das jeweilige Anwendungsszenario zu empfehlen, anstatt für jedes Projekt die gleiche Lösung anzuwenden.





































