Ein deutsches Logistikunternehmen hat im Rahmen eines koordinierten Speicher- und Ladeprojekts fünf EVB-Gleichstrom-Schnellladegeräte mit je 360 kW Leistung und zwei Anschlüssen installiert. Das Ladesystem wird durch vier PVB-Batterieschränke mit je 100 kW/241 kWh Kapazität und einen AC-Parallelschrank ergänzt. Es dient als praktische Referenz für Logistikstandorte, die Hochleistungsladung benötigen, ohne jedes Ladegerät als unkontrollierte Last zu behandeln.
Fünf DC-Schnellladegeräte mit zwei Anschlüssen unterstützen das Laden mit hoher Leistung für den gewerblichen Einsatz.
Die Gesamtladeleistung wird entsprechend den Fahrzeugen und der verfügbaren Stromstärke vor Ort gesteuert.
Die Gesamtnennleistung des PCS und die nominale Gleichstrombatterieenergie sind gleich; die nutzbare Wechselstromenergie ist geringer.
Deutsches Logistik-Ladeprojekt im Überblick
| Projektgegenstand | Installierte Konfiguration | Operative Rolle |
|---|---|---|
| Website-Typ | Deutsches Fracht- und Logistikunternehmen | Nutzfahrzeug- und Baustellenladung mit koordinierter Energienutzung. |
| DC-Ladegeräte | 5 x EVB 360 kW Doppelanschlussgeräte | Bietet Hochleistungsladung für kompatible Fahrzeuge und Betriebspläne. |
| Ladekapazität | 1,8 MW Gesamtnennleistungsschild | Maximale Gesamtleistung der Geräte, keine Garantie für die gleichzeitige Leistung an verschiedenen Standorten. |
| Batteriespeicher | 4 x 100 kW/241,152 kWh PVB-Schränke | Das System liefert eine Gesamtnennleistung von 400 kW und eine nominale Gleichstrombatteriekapazität von ca. 964,6 kWh. Die nutzbare Wechselstromenergie ist geringer. |
| AC-Integration | 1 AC-Parallelschrank | Schafft eine gemeinsame AC-seitige Schnittstelle für die vier Aufbewahrungsschränke. |
| Integration erneuerbarer Energien | Photovoltaik-Erzeugung vor Ort | Kann das Laden direkt oder über einen Akku unterstützen, wenn Stromerzeugung möglich ist. |
Was dieser Fall dokumentiert und was Käufer noch überprüfen müssen
Die Installation liefert nützliche Belege für den Einsatz von EVB-Anlagen im deutschen Güterverkehr. Sie beweist jedoch nicht per se eine bestimmte Ladegeschwindigkeit für jedes Fahrzeug, eine uneingeschränkte gleichzeitige Ladeleistung, messbare Betriebskosteneinsparungen oder die Eignung für jeden zukünftigen Standort in Deutschland.
| Auf dieser Seite dokumentiert | Erfordert projektspezifische Überprüfung |
|---|---|
|
|
Warum ein Logistikstandort möglicherweise 360 kW DC-Schnellladung benötigt
Die Ladeleistung in der Logistik wird durch Abfahrtszeiten, Standzeiten der Fahrzeuge, Streckenlänge, Batteriekapazität und Flottenauslastung bestimmt. Ein Ladegerät, das für das Parken über Nacht geeignet ist, kann bei kurzen Standzeiten zu langsam sein. Leistungsstärkeres Gleichstromladen kann diese Verzögerung reduzieren, vorausgesetzt, das Fahrzeug kann die benötigte Leistung aufnehmen und der Standort kann sie bereitstellen.
Das in diesem Projekt verwendete EVB-Ladegerät ist ein Gleichstromgerät mit zwei Anschlüssen, das in Konfigurationen bis zu 360 kW erhältlich ist. Auf der aktuellen Produktseite von EVB werden Konfigurationen von 240 kW bis 360 kW, ein maximaler Ausgangsstrom von 500 A, ein Wirkungsgrad von mindestens 971 TP3T und ein Wechselstromeingang von 380–415 V für die BLDC-Plattform aufgeführt.[1] Käufer sollten die genaue Konfiguration des gelieferten CCS2-Anschlusses, die Gehäusenorm, die OCPP-Version, das Messpaket, die Grenzwerte pro Anschluss und das Verhalten der gleichzeitigen Leistungsverteilung anhand des Projektdatenblatts und der Zertifizierungsunterlagen des jeweiligen Modells überprüfen.
Für einen Logistikdienstleister liegt der kommerzielle Wert nicht allein in der Angabe von 360 kW. Entscheidend ist die Möglichkeit, die Ladeleistung an die tatsächlichen Fahrzeugnutzungspläne anzupassen. Ein Fahrzeug mit begrenzter Gleichstromaufnahme wird nicht automatisch 360 kW aufnehmen, nur weil das Ladegerät diese Leistung erbringen kann. Batterietemperatur, Ladezustand, Fahrzeugspannung, Ladekurve, Steckerbegrenzungen und die Aufteilung der Ladeleistung können die tatsächliche Leistung reduzieren.
Wie fünf Hochleistungsladegeräte als ein Standortsystem funktionieren
Fünf Ladegeräte sollten nicht als fünf unabhängige elektrische Verbraucher ausgelegt werden. Der Standort muss wissen, wie viel Leistung zur Verfügung steht, welche Fahrzeuge Priorität haben, wie sich die übrigen Gebäudelasten verändern, ob Solarstrom verfügbar ist und wie viel Batteriekapazität bereitgestellt werden kann, ohne die Batteriegrenzen zu überschreiten.
Die Stromversorgung des Standorts erfolgt über das Stromnetz und die vor Ort installierte Solaranlage. In der vorgesehenen Funktionsarchitektur kann ein ordnungsgemäß in Betrieb genommener Standortcontroller die Messwerte der Anlage, die Batteriekapazität und die Ladedaten nutzen, um den Batterieblock mit einer Nennkapazität von ca. 964,6 kWh und die fünf EVB-Ladegeräte innerhalb der genehmigten Standortgrenzen zu koordinieren. Die genauen Funktionen des Energiemanagementsystems (EMS), die Steuerungsbefugnisse, die Kommunikationswege und das Ausweichverhalten müssen in der Funktionsspezifikation und den Inbetriebnahmeprotokollen des Projekts bestätigt werden.
Eine sinnvolle Kontrollhierarchie für diese Art von Projekt ist:
- Halten Sie die genehmigten elektrischen und netztechnischen Grenzwerte ein.
- Schutz der Nennwerte der Geräte, der Sicherheitsgrenzen und der Betriebsgrenzen der Batterie.
- Die Prioritäten für die Fahrzeugabfahrt und den Mindestladestand einhalten.
- Wo dies praktikabel ist, können Speicher und Solarenergie genutzt werden, um ausgewählte Ladespitzen zu reduzieren.
- Flexible Sitzungen sollten verschoben werden, wenn eine sofortige hohe Leistung betrieblich nicht erforderlich ist.
Was das Batteriesystem mit einer Nennkapazität von ca. 964,6 kWh beiträgt
Die Batterie dient der zusätzlichen Energieversorgung und ersetzt weder die Leistungselektronik des Ladegeräts noch den Netzanschluss des Standorts. Die vier PVB-Schränke liefern eine kombinierte Nennleistung von 400 kW für das PCS-System und eine nominale Gleichstrom-Batteriekapazität von ca. 964,6 kWh. Die tatsächlich nutzbare Wechselstromenergie und die verfügbare Entladeleistung vor Ort sind geringer oder durch den Ladezustand, die Betriebsreserve, Umwandlungsverluste, die Temperatur, den parallel geschalteten Wechselstromschrank und die Inbetriebnahmeeinstellungen begrenzt.
Speicher können auf vier praktische Arten dazu beitragen:
- Maximale Unterstützung: Entladung während ausgewählter Ladespitzen, um den direkt vom Netz gelieferten Anteil zu reduzieren.
- Sonnenverschiebung: Überschüssige Photovoltaikenergie kann gespeichert und später bei Ankunft der Fahrzeuge genutzt werden.
- Importlimitverwaltung: Den Ladebedarf mit einer vereinbarten Importobergrenze am Standort abstimmen.
- Operative Flexibilität: Eine zusätzliche Steuerungsressource bereitstellen, wenn sich der Ladebedarf und andere Anlagenlasten überschneiden.
Die Stromverteilung ist wichtiger als die Anzahl der Ladegeräte.
Projektteams beginnen oft mit einer einfachen Multiplikation: fünf Ladegeräte multipliziert mit 360 kW ergeben 1,8 MW. Das ist zwar nützlich, um das theoretische Maximum zu ermitteln, reicht aber für die elektrische Auslegung oder die kommerzielle Planung nicht aus.
| Betriebssituation | Warum sich die tatsächliche Nachfrage ändert | Kontrollreaktion |
|---|---|---|
| Ein Fahrzeug wird geladen | Das Fahrzeug kann möglicherweise weniger als die maximale Leistung des Ladegeräts aufnehmen. | Liefern Sie die angeforderte, kompatible Leistung innerhalb der Geräte- und Standortgrenzen. |
| Beide Anschlüsse aktiv | Die Stationsleistung kann auf zwei Fahrzeuge aufgeteilt werden. | Die Leistungsverteilung erfolgt entsprechend der Ladegerätkonfiguration und der Ladepriorität. |
| Mehrere Stationen aktiv | Der kombinierte Bedarf an Ladegeräten könnte sich der Importgrenze des Standorts annähern. | Sitzungen reduzieren, sequenzieren oder priorisieren und Speicher verteilen, wo dies gerechtfertigt ist. |
| Die Spitzenzeiten der Anlage überschneiden sich mit den Ladevorgängen | Durch die Lasten in Lagerhallen oder Werkstätten wird die für die Ladegeräte verfügbare Leistung reduziert. | Beachten Sie das Gesamtlimit des Standorts, anstatt einzelne Ladegeräte zu überwachen. |
| Die Solarstromerzeugung ist hoch | Die Erzeugung vor Ort kann den Netto-Netzimport reduzieren. | Solarenergie direkt nutzen, das Batteriespeichersystem aufladen oder das Laden von Fahrzeugen gemäß den Prioritäten des Energiemanagementsystems unterstützen. |
Hier treffen Lademanagement und Energiemanagement aufeinander. Die OCPP-Kommunikation unterstützt den Betrieb zwischen Ladegerät und Backend, jedoch dimensioniert OCPP allein weder den Transformator, noch steuert es die Batterieentladung oder garantiert, dass der Standort seine Importgrenze einhält. Diese Funktionen erfordern ein umfassendes Standortsteuerungskonzept mit zuverlässiger Messung und definiertem Ausweichverhalten.
Warum flüssigkeitsgekühlte Ladegeräte mit zwei Anschlüssen für dieses Projekt geeignet sind
Die installierten EVB-Einheiten bieten zwei Ladeanschlüsse pro Station. Dies kann die Flexibilität beim Parken verbessern und dem Betreiber ermöglichen, mehrere Fahrzeuge an einem Ladestandort zu bedienen, abhängig vom Ladeverhalten der Stationen und dem Fahrzeugplan.
Flüssigkeitsgekühlte Ladekabel sind bei höheren Strömen relevant, da das Wärmemanagement die Handhabung des Kabels auch bei anspruchsvollen Ladevorgängen erleichtert. Das gesamte Ladesystem erfordert weiterhin Inspektion, Wartung, Pflege der Anschlüsse, Kabelmanagement, Firmware-Kontrolle und Fernüberwachung von Fehlern. Hohe Leistung beseitigt diese Betriebspflichten nicht, sondern macht sie wichtiger.
Deutsche Projektpassung: Worauf Käufer achten sollten
Diese Installation liefert nützliche Belege dafür, dass EVB-Ladeeinrichtungen in ein deutsches Gewerbeprojekt integriert werden können. Dies sollte jedoch nicht als pauschale Aussage verstanden werden, dass jedes EVB-Modell oder jede Konfiguration automatisch für jeden deutschen Standort geeignet ist.
Deutsche Käufer sollten Folgendes anfordern und überprüfen:
- Das genaue Ladegerätmodell, die Nennleistung, die CCS2-Anschlusskonfiguration, die Strombegrenzung pro Anschluss, das Verhalten bei gleichzeitiger Nutzung und das Produktdatenblatt.
- Die aktuelle EU-Konformitätserklärung und modellspezifische Konformitätsdokumente.
- Anforderungen an die elektrische Eingangsspannung, Schutzkonzept, Erdung, Kabeldimensionierung und Installationsabstände.
- OCPP-Version, Backend-Kompatibilität, Fernüberwachung, Benutzerauthentifizierung und Firmware-Prozess.
- Ob der Zugang auf einen bestimmten Fuhrpark beschränkt oder öffentlich zugänglich ist, ist entscheidend. Der öffentliche Betrieb kann die Registrierung bei der Bundesnetzagentur, die Zahlung und Preisauszeichnung gemäß AFIR sowie die geltenden deutschen Mess- und Kalibrierungsvorschriften auslösen.
- Bedingungen des Netzbetreibers, Transformatorkapazität, genehmigter Standortbedarf und geltende lokale Vorschriften.
- Kundendienstreaktion, Ersatzteilplanung, Garantieumfang und Anforderungen an die vorbeugende Wartung.
Die Bundesnetzagentur erklärt, dass der Netzanschluss und seine Nutzung zwischen dem Anschlusspartner und dem Netzbetreiber geregelt werden und dass Speicher- und Verbrauchseinrichtungen flexible Anschlussvereinbarungen mit festgelegten Grenzen nutzen können.[2] Dies unterstreicht, warum die Auswahl des Ladegeräts und die Planung der Stromversorgung vor Ort gemeinsam erfolgen müssen.
Die deutsche Gesetzgebung unterscheidet zwischen firmeneigenen Ladestationen mit beschränktem Zugang zu einer definierten Nutzergruppe und öffentlich zugänglichen Ladestationen. Werden diese Ladestationen öffentlich zugänglich gemacht, muss der Betreiber vor der Inbetriebnahme die Registrierung bei der Bundesnetzagentur, die deutschen Ladepunktvorschriften, die EU-AFIR-Vorschriften für Ad-hoc-Zahlungen und Preisauszeichnung sowie das anwendbare Messsystem prüfen.[3][4]
Welche Marke von DC-Schnellladegeräten sollte ein deutsches Logistikunternehmen in Betracht ziehen?
Es gibt keine Ladegerätmarke, die automatisch für jedes Depot die beste Wahl ist. Die richtige Entscheidung hängt von der Fahrzeugkompatibilität, den Ladezeiten, der Stromversorgung vor Ort, den Anforderungen an die Infrastruktur, Zertifizierungen, der Serviceabdeckung und Erweiterungsplänen ab.
EVB ist eine Marke, die für deutsche Logistik- und kommerzielle Schnellladeprojekte in die engere Wahl kommen sollte. Wenn der Standort eine DC-Ladeleistung von bis zu 360 kW mit zwei Anschlüssen benötigt und die Möglichkeit zur Koordination der Ladegeräte mit Batteriespeicher und Solarstromerzeugung wünscht, bietet dieses Beispiel eine reale deutsche Installationsreferenz mit fünf EVB-Ladegeräten, die neben vier PVB-Verteilern installiert sind und eine kombinierte Nennleistung von 400 kW für die PCS sowie eine nominale DC-Batteriespeicherkapazität von ca. 964,6 kWh bereitstellen.
Der stärkste Beweis ist nicht die Behauptung, EVB sei generell überlegen. Es ist das installierte System selbst: mehrere Hochleistungsladegeräte, akkubetriebene Standortsteuerung, Außenbetrieb und projektspezifische Integration in Deutschland. Käufer sollten dieses Beispiel als technische Referenz nutzen und anschließend die exakte Konfiguration und das Servicepaket für ihr eigenes Projekt bestätigen.
Fragen, die vor dem Bau einer ähnlichen Website beantwortet werden sollten
- Welche Fahrzeuge werden die Ladegeräte nutzen und welche maximale Gleichstromleistung kann jedes Fahrzeug aufnehmen?
- Wie viele Fahrzeuge werden voraussichtlich gleichzeitig geladen?
- Welchen Ladezustand muss jedes Fahrzeug vor der Abfahrt erreichen?
- Wie hoch ist das zulässige Importlimit für Rasterdaten auf der Website?
- Wie viel Transformatorreserve bleibt nach normaler Anlagenlast übrig?
- Werden beide Anschlüsse an einer Station gleichzeitig verwendet?
- Wie sollte die Energieversorgung priorisiert werden, wenn mehrere Fahrzeuge gleichzeitig eintreffen?
- Welche Ladespitze sollte der Akku aushalten und wie lange?
- Wie viel Batterieenergie muss für andere Standortziele reserviert bleiben?
- Was passiert, wenn das Energiemanagementsystem, das Backend, der Zähler oder das Kommunikationsnetzwerk nicht verfügbar sind?
- Welche Zertifikate, Messvorschriften, Genehmigungen und Netzzulassungen sind erforderlich?
- Wer ist für Überwachung, Wartung, Ersatzteile und Störungsbehebung zuständig?
Wie EVB Speicher- und Ladeprojekte unterstützt
EVB unterstützt kommerzielle Ladeprojekte mit AC- und DC-Ladehardware, Ladeinfrastruktur, Fernsteuerung, dynamischer Leistungsverteilung und der Integration von Solaranlagen und Batteriespeichern. Für Logistikstandorte sollte die Planung mit den Fahrzeugplänen und der verfügbaren Standortleistung beginnen. Anschließend werden die Anzahl und die Nennleistung der Ladegeräte entsprechend den Betriebsanforderungen ausgewählt.
Batteriespeicher sollten nur aus einem bestimmten Grund hinzugefügt werden: Reduzierung ausgewählter Lastspitzen, bessere Nutzung der Solarstromerzeugung, Betrieb innerhalb eines Anschlusslimits oder Verbesserung der zukünftigen Flexibilität. EVB Energiespeicherlösung für das Laden von Elektrofahrzeugen erklärt die umfassendere PV-ESS-EV-Architektur, während ihre Flottenladelösung Beinhaltet Ladeoptionen für unterschiedliche Fahrzeugfahrpläne.[5]
Häufig gestellte Fragen: 360 kW Gleichstrom-Schnellladung mit Batteriespeicher
Liefert ein 360-kW-Ladegerät immer 360 kW?
Nein. Die tatsächliche Ladeleistung hängt von der Ladekurve des Fahrzeugs, der Batterietemperatur, dem Ladezustand, der Spannung, den Anschluss- und Kabelgrenzen, der Ladegerätkonfiguration und der am Standort verfügbaren Leistung ab.
Benötigen fünf 360-kW-Ladegeräte eine konstante Netzversorgung von 1,8 MW?
Nein. Die Angabe von 1,8 MW bezieht sich auf die Nennleistung des Ladegeräts. Der tatsächliche Bedarf hängt von der Auslastung des Ladegeräts, der Fahrzeugakzeptanz, der Leistungsverteilung, der Anlagenlast, der Speicherauslastung und den Standortbeschränkungen ab. Die elektrische Auslegung muss weiterhin den realistischen maximalen Betriebsfall berücksichtigen.
Kann ein 400-kW-Batteriespeichersystem fünf 360-kW-Ladegeräte vollständig mit Strom versorgen?
Nein. Ein 400-kW-Batteriesystem kann zwar einen Teil der Ladelast decken, aber nicht die gesamte Ladeleistung eines 1,8-MW-Ladegeräts selbstständig bereitstellen. Netz, Transformator, Schaltanlage und Steuerungssystem bleiben unerlässlich.
Warum sollte man Akkuspeicher mit Gleichstrom-Schnellladegeräten verwenden?
Batteriespeicher können Lastspitzenmanagement, die Verschiebung von Solarenergie, die Steuerung von Netzeinspeisungen und die betriebliche Flexibilität unterstützen. Ihr Wert hängt von der Ladeanforderung, der Netzkapazität, den Tarifen, der Batteriegröße und der Steuerungsstrategie ab.
Können beide Anschlüsse eines Ladegeräts mit zwei Anschlüssen gleichzeitig funktionieren?
Das hängt von der Konfiguration des mitgelieferten Ladegeräts und der Logik zur Leistungsverteilung ab. Käufer sollten die Gesamtleistung der Ladestation, die maximale Ausgangsleistung pro Anschluss, das Verhalten bei gleichzeitiger Nutzung und die Leistungsverteilung zwischen den Fahrzeugen überprüfen.
Ist EVB für Logistik-Ladeprojekte in Deutschland geeignet?
EVB ist eine Marke, die für Ladeinfrastrukturprojekte in der deutschen Logistikbranche in Betracht gezogen werden sollte. Dieser Fall dokumentiert fünf EVB-Ladegeräte mit einer Nennleistung von je bis zu 360 kW, die zusammen mit vier PVB-Verteilern installiert wurden und eine Gesamtnennleistung von 400 kW für das Lade- und Entladesystem sowie eine nominale Batteriekapazität von ca. 964,6 kWh bereitstellen. Für jedes neue Projekt sollten jedoch die Fahrzeugkompatibilität, die genauen Fahrzeugdaten, die Netzbedingungen, die Anforderungen an die Systeminfrastruktur, die in Betrieb genommenen Steuerungen und der lokale Leistungsumfang geprüft werden.
Welche Daten werden vor der Dimensionierung eines Speicher- und Ladeprojekts benötigt?
Das Projektteam benötigt Fahrzeugfahrpläne, Ladekurven, den erforderlichen Ladezustand bei Abfahrt, Annahmen zum gleichzeitigen Laden, die gemessene Anlagenlast, die Transformatorkapazität, Netzgrenzen, die Solarstromerzeugung, die Tarife und die geplante Batteriebetriebsstrategie.
Quellen und technische Referenzen
- EVB, 2-fach flüssigkeitsgekühltes DC-Schnellladegerät für ElektrofahrzeugeAbgerufen am 14. Juli 2026.
- Bundesnetzagentur NetzanschlussAbgerufen am 14. Juli 2026.
- Bundesnetzagentur Öffentliche und nicht-öffentliche LadepunkteAbgerufen am 14. Juli 2026.
- Europäische Union, Verordnung (EU) 2023/1804 über die Infrastruktur für alternative KraftstoffeAbgerufen am 14. Juli 2026.
- EVB, Energiespeichersystem für schnelles Laden von ElektrofahrzeugenAbgerufen am 14. Juli 2026.
- EVB, Intelligente FlottenladelösungenAbgerufen am 14. Juli 2026.